News & Themen  >  Augen auf bei der Immobiliensuche im Internet

Augen auf bei der Immobiliensuche im Internet

13.08.2015

Augen auf bei der Immobiliensuche im Internet

Immobilien-Abzocke auf Online-Portalen: So erkennt man unseriöse Angebote

Immer wieder kommt es vor, dass auf Immobilien­portalen von Betrügern inseriert wird und diese Kauf- und Miet­interes­senten das Geld aus der Tasche locken wollen. Die Betrüger tarnen sich mit falschen Namen, sitzen oft im Ausland, inserieren häufig in deutschen Groß­städten und verlangen von Kauf- und Miet­interes­senten vorab eine Kaution. Der Eigentümer­verband Haus & Grund erläutert die wichtigsten Indizien, die auf eine Abzocke hindeuten.

Immer wieder kommt es vor, dass auf Immobilien­portalen von Betrügern inseriert wird und diese Kauf- und Miet­interes­senten das Geld aus der Tasche locken wollen. Die Betrüger tarnen sich mit falschen Namen, sitzen oft im Ausland, inserieren häufig in deutschen Groß­städten und verlangen von Kauf- und Miet­interes­senten vorab eine Kaution. Der Eigentümer­verband Haus & Grund erläutert die wichtigsten Indizien, die auf eine Abzocke hindeuten.


Verlockende Immobilien­angebote
Kauf- und Miet­interes­senten sollten bei zu günstigen Angeboten in einer guten bis sehr guten Lage sehr skeptisch sein. Schein-Immobilien­angebote werden oftmals in guten oder beliebten Lagen, mit einer sehr guten Ausstattung und zu einer sehr preis­günstigen Miete oder einem unter­durch­schnitt­lichen Kauf­preis angeboten.

Seriöse Angaben des Vermieters

Seriöse Anbieter, die via Online-Anzeige Wohn­raum anbieten, werden ihre vollständigen Kontakt­daten (Name oder ggf. auch Firma, Telefonnummer, Handynummer, Adresse) und wichtige Details wie Neben­kosten oder Heiz­kosten und ggf. auch einen Termin zur Besichtigung der Immobilie angeben. Betrüger hingegen geben oft kryptische oder unvoll­ständige Daten an.

Wohnungs­besich­tigung
Häufig geben die Betrüger an, dass sie arbeits­bedingt im Ausland sitzen, dort zu beschäftigt seien und deshalb nicht persönlich zu einer Wohnungs­besichtigung kommen könnten. Der Interessent solle sich die Schlüssel für die Wohnung bei einem Vertreter abholen und bekäme dann gegen Voraus­zahlung von oftmals ein bis zwei Monats­mieten oder gegen eine Anzahlung die Schlüssel zugeschickt.

Vorkasse
Kauf- und Miet­interes­senten sollten niemals grund­los Geld auf ein Konto über­weisen, bevor sie nicht mit dem Haus- und Wohnungs­eigen­tümer oder einem Haus­verwalter die Wohnung besichtigt und einen Vertrag abge­schlossen haben. Wer auf den Betrug reinfällt, hat danach kaum noch Chancen, sein Geld zurück­zu­bekommen.

Fazit

Generell sollte man sehr wach­sam sein, die Angebote gut über­prüfen, bedacht handeln und eine gesunde Portion Skepsis mitbringen. Auch wenn viele Immobilien­portale betrügerische Immobilien­angebote so schnell wie möglich von ihren Seiten nehmen, gibt es keine Sicher­heit, dass dies immer schnell und umfassend geschieht.


Mehr zum Thema

EZB-Niedrigzinsen: Risiko für Immobilieneigentümer

EZB-Niedrigzinsen: Risiko für Immobilieneigentümer

vom 01.02.2015

"Wenn die Europäische Zentralbank die Zinsen dauerhaft auf dem aktuellen, historisch niedrigen Niveau hält, dann ist dies ein Risiko für Immobilieneigentümer und für Käufer." Das sagte Haus & Grund-Präsident Rolf Kornemann anlässlich einer Podiumsdiskussion seines Verbandes zum Thema "Immobilienpreise: Wohin entwickelt sich der Wohnungsmarkt?" am 28.01.2015 in Berlin.

BGH: Keine Anrechnung der AfA im Wege der Vorteilsausgleichung

BGH: Keine Anrechnung der AfA im Wege der Vorteilsausgleichung

vom 25.07.2008

Mit seinem Urteil vom 19.06.2008 - VII ZR 215/06 hat der Bundesgerichtshof (BGH) entschieden, dass der Erwerber einer Immobilie, der großen Schadensersatz verlangt, sich grundsätzlich nicht die Steuervorteile, die er durch die Absetzung für Abnutzung (AfA) erzielt hat, im Wege der Vorteilsausgleichung anrechnen lassen muss.

BGH erhöht Schutz für Bauherren: Belehrungspflicht des Notars bei Erschließungs- und Anschlusskosten

BGH erhöht Schutz für Bauherren: Belehrungspflicht des Notars bei Erschließungs- und Anschlusskosten

vom 23.05.2008

Notare sind verpflichtet, Bauherren auf mögliche Risiken bei der Übernahme der Erschließungs- und Anschlusskosten an das öffentliche Leitungs- und Straßennetz durch den Bauträger hinzuweisen.

‹ zurück